Montag, 14. Mai 2007

17. April - Tharander Wald, Grillenburg

Rast mitten im Wald
Sulle müde
Esel erzwangen eine Rast mitten im Wald
in Grillenburg total fertig mit den Eselkampf
Seerast in Grillenburg, durch Mücken und evtl . Regen ungeeigneter Schlafplatz

Erlebnistext kommt noch...

6. bis 16. April - Ehrlicht bei Horst und Dani

Eddi, Dani und Horsts Sohn, ganz frech
Eselweide mit improvisierter Absperrung
Mira süß, Lees jüngste Tochter
Mira und Eddi spinnen
Mira und Eddi baden
Mira, Eddi und Sultan
Eddi ganz cool
Eddi mit seiner geliebten Spielzeugaxt

Dani bei der harten Gartenarbeit
Dani und die Eselchen im Hof
siehe oben
Horst und bettelnde Hunde in der Küche
Grundstück von Horst und Dani


Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - Eddi spielt mit Kissen
Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - Antje als Teeverkäuferin
Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - Abbau, Lees volles Auto, Dani und Narr unterhaltend, Lee und Sven füllen die Ladefläche
Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - entlaufene Zieglein
Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - Abbau, Lee genießt den letzten Tee in der Abendsonne...
Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - Lee und Narr spielen
Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - Lee und Narr albern im Teezelt
Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - Jana und ich rauchen im Zelt des Badezubers, während die Kinder plantschen
Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - Mira, Eddi und Joscha plantschend im Badezuber
Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - Jana und Dani rauchend
Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - mein Arbeitsplatz, die Feuerstelle und alle Teekannen, Hundlinge chillen im Hintergrund
Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - Im Vordergrund Reene beim spielen, im Hintergrund Dani beim Kinderschminken
Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - Jana und ihr Sohn, Joscha, im Teezelt
Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - Lee beim Kinderschminken
Mittelaltermarkt Görlitz 13.-15.07 - Lustige Runde im Teezelt mit Marktleuten


Erlebnistext kommt noch...


5. April - Neukirchen

Peter+Eselchen, Kraftel und Andrea
Kraftel knotet Strickhalfter für Sasi
Peter vom Reiterhof Andrä führt neu und fertig gepackte, gesattelte Eselchen - vielen vielen Dank nochmal - ihr habt mir sooo sehr geholfen


Erlebnistext kommt noch...

4. April - Rothschönberg

Ronny und Frau Bratke im Appenhof
Frau Bratke und Beate von Appen

Erlebnistext kommt noch...

3. April - Munzig



Lehmhütten in Munzig, mein Schlafplatz zu Vollmond

Text kommt noch...

Samstag, 12. Mai 2007

2. April 2007 - Triebischtal Ende Meißen

mein erster Schlafplatz im Triebischtal

Als ich am nächsten aufwachte,wollte ich noch nicht gleich aufstehen und so wurde ich von Lee geweckt. Sie kam noch mal vorbei um sich zu vergewissern, dass es mir gut, denn die Polizei hatte bei ihr angerufen, ob nicht zwei Eselchen von ihr entlaufen sind. Der besitzer der Weide hatte bei den Pullen angerufen anstatt mal selbst vorbeizukommen und zu fragen. Naja, so sind halt manche Menschen. So tranken wir noch einen Cappucino und sahend den Besitzer mit seinem Cäsar spazieren gehen. Er gewährte mir noch Zeit bis 10 Uhr, wie im Hotel, und dann sollte ich den Platz räumen. Kurz nach 10 Uhr tat ich das auch, ging nochmal runter zum Fluss, um mich zu waschen mit meinen Biohygieneartikeln. Dort traf ich auf einen alten Mann, der neugierig fragte, mir eine Packung Kekse spendierte und mir einen anderne Weg beschrieb als Lee nach Munzig. Ohje, ich verwirrt, und ging den Weg des Alten, was sich als Umweg entpuppte übern Triebischtal. Naja, dafür hatte ich einen schönen Ausflug und fand in einer offenen Futtergrippe Heu für die Eselchen. Ich verlor dann noch meine Wanderfahne, da sie nicht richtig fest am großen Weidenstock befestigt war. Ich leinte die Esel an und rannte zurück, denn sie wollte ich nicht liegen lassen, weil sie mir doch wichtig ist. Wiedergefunden und zurück.
Der WEg nach Munzig zog sich ganz schön und dummerweise legte ich keine Pause an der Triebisch ein, die uns mit viel Wiese davor einlud. Dafür war ich etwas Lebensmittel einkaufen kurz vor Munzig. Ich wollte erst bei den Lehmhütten Pause machen. Aber da begann schon der Kampf mit den Eseln. Sie wollten nicht mehr recht und ich bekam sie weiter. Dann fragte ich nach dem Weg zu den Lehmhütten. Ein kleiner alter Mann, der lustig klang, beschrieb mir den Weg und bot mir an mich hochzubringen. Ich dankte ab, wollte allein sein. So verlief ich mich. Obwohl mein Gefühl mir sagte, du gehst zu weit, dort oben im Wald sind sie, aber nein, ich lief den Weg weiter und hörte nicht auf mich. Als ich ein neues Dorf sah, wußte ich nun genau, dass ich falsch war. Wir machten jetzt hier halt. die Esel brauchten echt Pause und auch ich. Da rief ich nochmal Lee an, um mich zu vergewissern, wo die Lehmhütten sind. Mein Gefühl lag fast richtig. Ich belud die Esel wiedermit dem Korb und Taschen und weitergings. Doch so recht wollten sie nicht. Ich habe für 2km 2h gebraucht und bin verzweifelt an ihrer Sturheit nicht weitergehen zu wollen. Ich heulte und schrie. Das machte sie noch sturer. Oh man, ein schreckliches Szenarium für ausstehende. Ich konnte einfach nicht begreifen, dass sie erstmal fressen wollten bis sie weitergehen, auch wenn es nur 500m sind. Oh, das war mein erstes persönliches Drama. Ich schob die Esel dann einzeln hoch. Das kostete mich soviel Energie, wie ich in einer Pause dazubekommen hätte. Schön blöd. Das Lehmhüttendörfchen ist ganz niedlich und recht versteckt oben im Wald. Ein guter Ort, um sich zurückzuziehen,wenn man mal keine Lust auf Stadt und Menschen hat. Es war Vollmond, ich entschied mich draußen am Lagerfeuer zu schlafen. Es war zwar kalt, aber mit meinem guten Schlafsack,den Poncho von der lieben Dani und den Schafsfellen habe ich nicht gefroren. Nachts schrie es auf einmal im Wald wie verrückt, keine menschliche Stimme vermutete ich. Ich schlussfolgerte, dass ich wohl mit meinem Geschrei, die Schreigeister geweckt hätte. Es tat mir auch gleich leid, dass ich die Esel so geschindet habe und so überreagiert habe. Ich entschuldige mich bei ihnen und versprach mich bessern, was ich bis jetzt auch geschafft habe.
Ansonsten schlief ich dann recht gut. Das schreien kam wohl von einem Rehbock, vermutete jemand.

Freitag, 11. Mai 2007

01.April -Starttag - Meißen
















Nun ist endlich soweit. Es soll meine Reise beginnen. Das Wetter ist wunderbar, das Frühstück auch. Lee war schon bestens vorbereitet, denn sie wollte mich noch bis zu den Lehmhütten in Munzig begleiten. Tja, aber die Wandereule, hatte noch nicht alles gepackt.
Da bekam ich noch kurzfristig Besuch von Flow, meinen jetzigen Ex-Wg-Mitbewohner, da gabs natürlich noch einen Kaffee und Zigarrette. Später gabs doch noch Mittag, was Achim liebevoll gekocht hatte,für Abends an den Lehmhütten, aber da ich ja nicht die schnellste bin, gabs die Suppe doch noch zum Mittag. Lee nähte mir auf die Schnelle noch eine Wanderfahne, an deren Spitze die Uhufeder wehen konnte im Wind, die mir Silke und Gabriel zu meiner Abschiedsfeier schenkten. Ich beschenkte natürlich auch noch Lees Familie, denn über ihre Hilfe und Herzlichkeit bbin ich wahnsinnig Dankbar. So also gegen 15 Uhr startete ich dann endlich mit Lee, Nona, Mira, Sven, den Hundlingen und natürlich den Eselchen Sasi und Miniela. Ich vergaß noch meine Wanderfahne.die mir Nona hinterherbrachte, die Gute, ohje, ich war aber auch verwirrt an diesem Tage. Schön, dass sie alle noch mitkamen. Auch Jana, Achim und der kleine Joscha kamen ein Stück bis zur Kreuzung mit, um mir Tschüß zu sagen. Ein wirklich schönes Auf Wiedersehn war das. Lee führte uns über die Felder, zeigte mir eine kreisrunde Anhöhe, die sehr kraftvoll erschien und dann rasteten wir am Götterfelsen, der übern Triebischtal ragte und viele Leute zum sonnenbaden einlud. Mitten auf den Felsen hat die Kirchen ein riesiges Kreuz angebracht, wohl aus Angst vor den Göttern. Was kann schon ein Gott gegen viele GötterInnen ausrichten? Danach gings runter ins Tal und dort verabschiedeten ich mich von Nona, die überhaupt nixht damit einverstanden war, aber dennoch den nächsten Tag in die Schule musste. Sven und die Hundlinge gingen mit. Außer mein Sultan natürlich. Lee kam mit der kleinen Mira noch mit. Es ging wieder bergauf und es wurde auch noch spät. Zu den Lehmhütten würde ich/ wir es nicht mehr schaffen. Und so kamen wir an einer Wiese vorbei auf der ein kleiner Unterstand war. Ich dachte daran hier zu bleiben, tat den Gedanken ab, weil ich noch nicht weit gekommen war, aber Lee bemerkte es und meinte eben dann, das das doch hier ein schöner Rasrplatz sei, mit Heu und Unterstand für alle. Irgendwie war ich erleichert und fands spitze, dass sie es gespürt hatte. Alles abgelegt und mit Lee mein Zeug nochmal aussortiert. Sie nahm auch noch eine Menge mit. Doch zuvor sammelten wir Holz, wobei ich nochmal lernte, das das alte Holz von oben an den Bäumen viel trockener sei, als das auf dem Boden. Total logisch eigentlich, bin ich nur selbst niucht draufgekommen. Wir weihten, das Kochgeschirr ein, was mir meine liebe Aikidogruppe, neben einer selbstaufblasbaren Isomatte, spendierte. Der Cappucino schmeckte köstlich und die Sonne ging schon langsam unter. Lee machte sich auf den Weg mit Mira nach Hause. Und jetzt war ich allein.
Eigentlich wollte ich ja aufhören mit rauchen, aber ich war doch ganz schönm sehr aufgeregt und meine liebe ReiterIn Kollegin Mandy hatte mir meinen Lieblingstabak (American Spirit) und einmal Papers dazu geschenkt und die Jana schenkte mir einen Taschenaschenbecher, damit man die Kippen nicht so in der Natur rumschmeißt, ne! Also rauchte ich eine. Sasi war mit meinen Plan des Reisens ganz und gar nicht einverstanden und wollte direkt wieder rumdrehen und zurückgehen, so mußte ich sie anflocken. Miniela war zufrieden und entspannt, musste aber mit Sasi mitgehen, weil sie an einer Leine hingen.
Ich legte mich hinter in den Unterstand und schnallte die Eselchen davor (auch überdacht) an. Sasi war so aufgeregt, dasss sie Durchfall bekam, was mein Zeug eilweise bespritzte und auch die ganze Nacht gab sie keine Ruhe. Wollte ständig sich losreißen, scharrte wie verrückt rum und hatte Durchfall. Miniela war cool, fraß etwas Heu und legte sich hin. Ich konnte dann aber selbst nicht schlafen, durch Sasi´s Aufregung. So entschied ich mich ihr ein hömophatisches Mittel gegen Panik zu geben und sang dazzu ein bassisches Lied. Das beruhigte sie für 2h oder so, ich wachte halt irgendwann auf und sie mehrte schon wieder rum.
Etwas Angst hatte ich auch in der ersten Nacht ganz allein, aber ich hörte die ganze Nacht einen Uhu oder Eule rufen, die mich beruhigte. Außerdem schenkte mir meine Freundin Ria ein selbstgenähtes Kissen mit Lavendelblüten. Sie wirken beruhigend auf Körper, Geist und Seele. Eine wirklich tolle Idee, zumal ich es auch irgendwann neu befüllen kann. Aufregende Nacht aber überstanden...